06.11.2016 / Communiqués / /

Nein zur Atomausstiegs-Initiative

Der Parteivorstand der CVP des Bezirks Frauenfeld hat an der Sitzung vom vergangenen Donnerstag die Nein-Parole zur Atomausstiegs-Initiative beschlossen. Dieses Vorgehen wurde nötig, weil die Kantonalpartei an ihrer Versammlung vom 25. Oktober eine andere Abstimmungsparole gefasst hat als die nationale Mutterpartei. Die Abstimmung innerhalb der Kantonalpartei hatte zwar ein äusserst knappes Nein zur Initiative ergeben, ebenso knapp wurde schliesslich Stimmfreigabe beschlossen.
Der Vorstand der CVP-Bezirkspartei hat nun seine Verantwortung wahrgenommen und stellt sich mit der Nein-Parole aus Überzeugung hinter die CVP Schweiz sowie deren Exponenten, insbesondere auch Bundesrätin Doris Leuthard. Dies, um die Energiestrategie 2050 zu unterstützen, welche einen realistischen, schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie vorsieht. Die Atomausstiegs-Initiative wird als unrealistisch eingeschätzt und daher zur Ablehnung empfohlen.
Ebenso empfiehlt der Bezirksvorstand die Initiative „Ja zu einer guten Thurgauer Volksschule“ zur Ablehnung. Ein Nein zur Initiative ist Voraussetzung für eine weiterhin erfolgreiche Thurgauer Schule und stellt sicher, dass sich diese zukunftsgerichtet weiterentwickeln kann.  Zudem muss die Kompetenz zum Erlass von  Lehrplänen und Stundentafeln weiterhin beim  Regierungsrat bleiben. So wird verhindert, dass die Schule zum politischen Spielball wird.

Nein zur Atomausstiegs-Initiative

Nein zur „Ja zu einer guten Thurgauer Volksschule“ Initiative